Akupunktur ist ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Die TCM geht von einer Lebensenergie aus, die Qi genannt wird. Diese bildet im menschlichen Körper ein Netzwerk, deren Bahnen Meridiane genannt werden.
Um Gesundheit zu gewährleisten, muss das Qi ausgewogen sein und ungehindert fließen können. Wird der Energiefluss behindert, so führt das nach Vorstellung der TCM zu Krankheiten.
Um die Energie wieder fließen zu lassen, werden dünne Nadeln in spezifische Punkte auf den Meridianen gestochen. Sie regen den Energiefluss an, um die Selbstheilung anzuregen und den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Es gibt 361 Akupunkturpunkte auf 12 Hauptmeridianen und 8 außerordentlichen Meridianen.
Die Auswahl der genadelten Punkte erfolgt individuell auf jeden Patienten abgestimmt.
Die Nadeln werden 30-45 Minuten belassen.
Akupunktur findet häufig Einsatz in der Behandlung von Schmerzen oder auch in der Geburtsvorbereitung. Aber das Wirkspektrum ist sehr viel breiter, z.B. bei Allergien, Asthma, chronischen Sinusitis oder Magen- und Darmbeschwerden.